Übergabe Unterschriftenliste Nachtbus

Vor gut einem Jahr startete der Regionalverkehr Hildesheim (RVHi) das Projekt Nachtsbus. Dabei fahren in der Zeit von 23:00 Uhr bis 04:00 Uhr freitags und samstags vom Hildesheimer Hauptbahnhof startend, mehrere Buslinien in den gesamten Landkreis Hildesheim, um Nachtschwärmer aus Kneipen und Clubs, Theater- und Kinobesucher, Late-Night-Shopper und alle anderen, die ohne Auto unterwegs sind, sicher nach Hause zu bringen. Bedauerlicherweise nimmt die Linie 9, die vom Hauptbahnhof Hildesheim - Nordstemmen - Elze – Gronau fährt, nicht den kleinen Schlenker von der Bundesstraße 1 kommend über Sorsum.

 

Daraufhin haben mehrere Sorsumer BürgerInnen angesprochen, ob der Nachtsbus nicht auch über Sorsum fahren könnte.

 

Eine Nachfrage bei dem zuständigen Sachbearbeiter bei der RVHi ergab, das bei einer Fahrzeitverlängerung schon um 10 Minuten für viele Fahrgäste eine zusätzliche zeitliche Belastung entstehe und die gesetzlichen Lenk- und Ruhezeiten der Busfahrer schlecht einzuhalten sind.

 

Das war für mich schwer nach zu vollziehen und konnte ich auch nicht auf mir sitzen lassen und somit sammelte ich Unterschriften für eine Anbindung Sorsums an das bestehende Nachtsbussystem. In den letzten Wochen haben über 250 SorsumerInnen ihre Unterschrift unter die Petition gesetzt. Da alle unterschriebenen mindestens das 16. Lebensjahr vollendet haben, haben fast 25 Prozent der Wahlberechtigten von Sorsum an dieser Aktion teilgenommen. Dafür möchte ich mich recht herzliche bei allen bedanken, die mich bei dieser Aktion unterstützt habe. Ganz besonderen Dank gilt Frau Julia Stachowiak und Herrn Alexander Lonzen. Die beiden haben fleißig mitgesammelt!

 

Nun endlich konnte ich die Unterschriftenliste dem zuständigen Dezernenten für Bildung und Bau beim Landkreis Hildesheim, Herrn Eckhard Speer und der Vorsitzenden des Ausschusses für Bildung, Kreisentwicklung, Bau und Umwelt beim Landkreis, Frau Erika Hanenkamp, übergeben werden.

 

Es bleibt zu hoffen, dass die Mühen doch noch von Erfolg gekrönt sind und die RVHi den kleinen Schlenker nach Sorsum mit in die nächste Fahrplangestaltung aufnimmt.

Himmelsthürer Bernd Lynack gewinnt Wahlkreis 21 und zieht in den Niedersächsischen Landtag

Quelle:http://wahlen.kreis-hi.de/wahlen/landtag/ltw2013/wk21-zws/html.html

SPD erringt meisten Stimmen im Wahlkreis 21

Quelle: http://wahlen.kreis-hi.de/wahlen/landtag/ltw2013/wk21-zws/html.html

Neujahrsgrüße der Ortsvereinsvorsitzenden

Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,

 

das Jahr 2012 neigt sich dem Ende zu.

Das Wahljahr 2013 steht vor der Tür. Im Januar wird der neue Landtag gewählt. Im September dann stehen Bundestagswahlen und die Wahl des Oberbürgermeisters an. Natürlich möchten wir bei diesen Wahlen die Mehrheitsverhältnisse ändern, um Dinge zu ändern und besser zu machen.

Die Auswirkungen der Landes-, Bundes- oder Stadtpolitik merken wir in Sorsum hautnah. Ob es um Arbeitsplätze geht, Straßensanierungen oder die wirtschaftliche Entwicklung. Allein die finanzielle Unterstützung der Vereine und Verbände, die ehrenamtlich Jugendarbeit machen und dadurch Sozialarbeiter oder gravierendere Maßnahmen überflüssig machen, wäre ein Wunsch für uns in Sorsum.

In Sorsum haben wir unser Ziel für 2012 die Entwicklung im „Nordfeld“ voranzutreiben, erreicht. Auch der gewünschte Markt liegt in erreichbarer Nähe. Schließlich machen wir nicht nur Politik für die Gegenwart, sondern vor allem für die Zukunft. Wir wollen auch zukünftig für junge Familien attraktiv sein.

Aber auch die Geschichte Sorsum´s soll unser Thema sein. Die Gründung einer Arbeitsgruppe für Ortsgeschichte steht für das Jahr 2013 auf der Agenda. Wenn Sie Lust und Zeit haben, melden Sie sich bitte bei uns.

Zu guter Letzt möchten wir uns noch einmal bei Ihnen für Ihre Unterstützung bedanken, als Ortbürgermeisterin bekomme ich von Ihnen oftmals ein positives Feedback und das motiviert mich und uns für unsere zukünftige Arbeit.

Ich wünsche Ihnen und Ihren Lieben ein glückliches, gesundes Jahr 2013.

Mit herzlichen Grüßen

Zukunftsvertrag mit dem Land: Fluch oder Segen?

Aufgrund der miserablen finanziellen Lage der Stadt Hildesheim, mit weit über 300 Millionen € Verbindlichkeiten, hatten sich Verwaltung und Rat darauf geeinigt ein von der Landesregierung und den kommunalen Spitzenverbände ins Leben gerufene „Rettungsprogramm“ für finanzschwache Kommune (im Fokus stehen hier alle Kommunen Niedersachsens, die trotz erheblicher Konsolidierungsbemühungen nicht in der Lage sind, ihren Haushalt auszugleichen) zu beantragen.

 

Primäre Voraussetzungen für den Abschluss des sogenannten Zukunftsvertrages waren zum einen die Reduzierung der Neuverschuldung auf Null und die Verpflichtung in den Jahren der Laufzeit des Vertrages keine neuen Schulden zu machen, sondern die bestehenden Schulden zu tilgen.

 

Im Gegenzug würde das Land sich verpflichten in Anerkennung einer außergewöhnlichen Lage der Stadt Hildesheim nach Abschluss dieses Vertrages für maximal 75 % der bis zum 31. Dezember 2009 aufgelaufenen Liquiditätskrediten in Höhe von 183.500.000 € eine Tilgungshilfe zu übernehmen. Die Tilgung erfolgt durch das Land Niedersachsen nunmehr wohl in der Höhe von 130.000.000 €.

 

Diese Vertragsunterzeichnung steht nun unmittelbar bevor und soll noch vor Weihnachten unterzeichnet werden, hat vor allem für Hildesheimer Bürger, die Stadtverwaltung und dem Rat der Stadt Hildesheim große Belastungen zugemutet. Denn immerhin wies der Haushalt der Stadt für das Jahr 2011 noch eine Neuverschuldung vom 39 Millionen € aus. Diese Neuverschuldung musste zwingend reduziert werden. So wurden die Hildesheimer Bürger mit höheren Parkgebühren, Grund- und Hundesteuern, Erhöhung der Kindergartengebühren, Reduzierung der Zuschüsse für Jo-Wiese, Ortsräte, Volkshochschule und Musikschule belastet. Des Weiteren werden sicherlich erforderliche Sanierung an Bauwerken oder Straßen in den nächsten Jahren auf das Nötigste reduziert. Finanzielle Verbesserungen für die Stadt ergaben sich durch den neuen Kreisvertrag und erhebliche Einsparungen beim städtischen Personal. All diese Maßnahmen und noch viele mehr führten dazu, dass es geschafft wurde, das Paket der Neuverschuldung von 39 Millionen € zu stemmen. Allen Beteiligten ist die teilweise große finanzielle Belastung für Hildesheims Bürger bekannt, aber es gab keine Alternative. Populär waren sicherlich keine der Maßnahmen, aber eine Kommune kann eben nur bei freiwilligen Aufgaben sparen, bei Aufgaben zu denen sie gesetzlich verpflichtet ist, sind Einsparungen nicht möglich. Sparen tut weh!

 

Sicherlich kann man über einzelnen Maßnahmen streiten und auch die Höhe ist diskutabel, aber an dem Gesamtpaket ist sicherlich nicht dran zu rütteln, damit Hildesheim in den nächsten Jahren wieder einen finanziellen Handlungsspielraum und somit überhaupt wieder einen Handlungsspielraum hat. Die Alternative bei einer weiteren Verschuldung hätte eventuell zur Folge gehabt, dass Hannover (das Land haftet für die Kommunen) einen „Sparkommissar“ an die Seite des Oberbürgermeisters setzt, und dieser womöglich rigoros bei den Ausgaben spart, ohne das Rat oder Verwaltung ein Mitsprachrecht haben. Das hätte dann sicherlich enorme Belastungen auch im sozialen und kulturellen Bereich für Hildesheim bedeutet.

 

Wollen wir nunmehr weiter hoffen, dass Bürger, Verwaltung und die politischen Gremien weiterhin gemeinsam an einem Strang ziehen, um unsere Stadt in den nächsten Jahren aus dem finanziellen Schlamassel herausziehen. Denn noch haben wir es in UNSERER Hand, auch wenn es schmerzlich ist bzw. war. Aber die Talsohle ist sicherlich durchschritten und Verwaltung und Rat haben immer wieder betont, sobald der finanzielle Spielraum wieder gegeben ist, werden soziale Härtefälle wie zum Beispiel die Kindergartengebühren überarbeitet.